SEO Basics – Der aktuelle Stand der Technik

13. Juli 2017

In der grauen Vorzeit der Suchmaschinenoptimierung war der Marktführer Google für viele Unternehmen ein Buch mit 7 Siegeln. Verantwortliche gaben Agenturen viel Geld, damit diese mit dubiosen Tricks, die an schwarze Magie erinnerten, die Suchmaschine austricksten um damit für ein gutes Ranking zu Sorgen. Diese Zeiten sind lange vorbei. Der Algorithmus von Google fällt nach zahlreichen Updates und Verbesserungen der letzten Jahre nicht mehr auf plumpe technische Tricksereien herein. Selbst das Zaubermittel „Keywords“ wirkt inzwischen nicht mehr. War es vor 2 Jahren noch möglich, das Ranking einer Webseite durch eine geschickte Streuung von Schlüsselbegriffen innerhalb verschiedener Textbausteine positiv zu beeinflussen, so stellt Google nunmehr andere, anspruchsvollere Anforderungen an Inhalte.

 

Der Schlüssel zu einer guten Google-Platzierung ist ganz einfach erklärt, aber schwer zu realisieren. Es kommt auf die Inhalte einer Webseite an. Bringt der Inhalt einem Besucher einen Mehrwert, indem er ihn informiert, unterhält oder in einer anderen Form das liefert, was  der Besucher erwartet, dann ist auch Google glücklich. Oberstes Ziel von Webseiten-Inhalt sollte es daher sein, die Wünsche und Anforderungen der Besucher zu kennen und zu adressieren. Daneben gibt es ein paar grundlegende Aspekte, die jeder Webseiten-Betreiber beherzigen sollte. Diese sind sowohl technischer als auch inhaltlicher Art. Wir stellen die wichtigsten SEO-Basics vor.

 

Schreiben Sie für Menschen statt für Maschinen

In Zeiten der Keyword-Euphorie ging es lediglich darum, die richtigen Fachbegriffe in der richtigen Anzahl an die richtige Stelle zu packen. Dadurch wurden Texte häufig zu einem Machwerk, dass bei der Suchmaschine gut ankam, den Besucher aber allzu häufig ratlos zurückließ. Statt auf die Bedarfe eines Menschen einzugehen, wurde diese nur für einen Algorithmus geschrieben. Das ist heute anders. Es gibt einen simplen Trick, wie Sie heutzutage Inhalte erstellen, welche die Suchmaschine mit einem guten Ranking belohnt: Stellen Sie sich einfach vor, es gibt keine Suchmaschine. Fragen Sie sich, was Besucher von Ihrer Webseite erwarten und welche Inhalte sie sich wünschen. Versuchen Sie, mögliche Fragen Ihrer Besucher mit Ihren Texten, Infografiken und Videos zu beantworten. Präsentieren Sie Themen, die Ihre Besucher interessieren und die ihnen helfen.

 

Immer noch wichtig: Mobil-Optimierung

Keine neue Erkenntnis, trotzdem einer der wichtigsten technischen Faktoren, wenn Google Ihre Webseite mögen soll: die Seite muss für die mobile Nutzung optimiert sein. Das gilt für die Darstellung der Texte ebenso wie für grafische Elemente. Ihre Webseite sollte daher nicht mit technischen Features überfrachtet sein. Hier gilt das Motto: Weniger ist mehr. Stellen Sie sicher, dass alle Inhalte auch und vor allem auf dem Tablet und dem Smartphone gut konsumierbar sind. Eine klare Struktur und ein übersichtliches, nutzerfreundliches Design sind eng mit der Mobil-Optimierung verknüpft.

 

Denken Sie lokal

Durch die immer weiter verbreitete Nutzung von mit dem Internet verbundenen Mobilgeräten wird auch die lokale Komponente immer wichtiger. Laut einer Statistik des US-amerikanischen Business Magazins entrepreneur.com besuchen 50 % der Menschen, die auf dem Smartphone die Webseite eines Online-Shops besucht haben, noch am selben Tag den realen Shop in ihrer Nähe. 60 % der Nutzer vertrauen auf Informationen aus lokalbasierter Werbung. 50 % der Suchen via Mobilgeräten werden mit dem Ziel gestartet, lokale Ergebnisse zu finden. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Unternehmen auch in den lokalen Suchergebnissen berücksichtigt wird. Ebenfalls wichtig: Die Kontaktdaten Ihres Unternehmens wie z. B. Adressen, Telefonnummernsollten vollständig und aktuell sein.

 

Sicherheit auch SEO-relevant

Die Transportverschlüsselung HTTPS wird auch unter SEO-Gesichtspunkten immer wichtiger. HTTPS steht übersetzt für „sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll“. Es handelt sich dabei um ein Kommunikationsprotokoll im Internet, um Daten abhörsicher zu übertragen. HTTPS dient dazu, die Vertraulichkeit und Integration in der Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser zu gewährleisten. Gerade durch die wachsende Verbreitung öffentlich zugänglicher WLAN-Netze wird eine zusätzliche Verschlüsselung immer wichtiger. Ein zusätzliches Sicherheitsverfahren stärkt das Vertrauen der Besucher in Ihre Webseite und erhöht damit die Chance, dass User Ihre Webseite weiterempfehlen.

 

Spracherkennung wird immer wichtiger

Sei es Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder Google Now: Alle großen Technologie-Anbieter setzen massiv auf Spracherkennung. Gerade Nutzer aus jüngeren Zielgruppen tippen heute keine Suchwörter mehr ein, sondern starten ihre Suchanfragen via Mikrofon. Daher sollten Sie den Content auf Ihrer Unternehmenswebseite so gestalten, dass er per Spracherkennung gefunden werden kann. Orientieren Sie sich an Begriffen, die im Sprachgebrauch der Nutzer vorkommen und üblich sind. Stellen Sie Daten und Informationen zur Verfügung, nach denen Besucher Ihrer Webseite via Spracherkennung suchen.

 

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